SKYKITCHEN BERLIN:
LIEBE GEHT SEIT JEHER DURCH DEN MAGEN

Letztendlich ist alles ganz einfach. Es gibt Menschen, die wollen eben hoch hinaus. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Und da jemand, der weiß, was er wirklich will, das auch meistens bekommt – das ist einfach eine Sache der physikalischen Anziehungskraft –  erntet er ebenfalls auch noch Lob in den höchsten Tönen. Sternekoch Alexander Koppe ist so einer. Nicht nur, dass seine Kochkünste mit einem Michelin Stern gewürdigt wurden, nein, es ist auch noch der höchste Stern Berlins.

Und so eröffnete der Gekürte zusammen mit seinem Küchendirektor Eyck Zimmer – Sie erraten es schon, ein Mann, der weiß, was er wirklich will  – das Gourmetrestaurant Skykitchen. Im 12. Stock des andel’s Hotel Berlin. Über den Dächern der Stadt, dem Himmel so nah.

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Himmlisch soll sich auch der Gast fühlen. Dazu bringt Alexander Koppe Emotionen auf den stylischen Teller. “An was erinnern wir uns denn mit einem Wohlgefühl? An das Hühnerfrikasse, die Königsberger Klopse oder den Milchreis mit Zimt und Zucker,  die uns unsere Oma oder Mutter liebevoll zubereitet haben.” Wenn der Sternekoch daran denkt, wie seine Großmuter ihm “Tote Oma” zubereitet hat – er lacht, aber so heißt nun mal das Gericht: zerlassene Blutwurst, Leberwurst, Kartoffeln und Sauerkraut –  dann wird ihm ganz warm ums Herz. Eyck Zimmer erzählt von einem kulinarischen Erlebnis in der ewigen Stadt. “In Rom habe ich einmal frittiertes Kalbshirn mit Zucchiniblüten, danach wilde Erdbeeren und Vanilleeis gegessen. Den Geschmack kann ich heute noch abrufen”, sagt der mehrfach international ausgezeichnete Koch des Jahres.

Essen als Moment des Glücks. In Südamerika habe der vielgereiste Küchenprofi – nach 67 bereisten Ländern und Erfahrungsschätzen aus den renommiertesten Häusern der Welt – auf einem Markt an die 200 Kartoffelsorten gezählt. Diese Vielfalt, dieses Geschenk von Mutter Natur habe ihn nachhaltig beeindruckt. Hat in in Peru denn auch traditionell Meerschweinchen gegessen? “Meine Oma hatte früher ein Meerschweinchen gehabt. Das habe ich absolut nicht übers Herz gebracht.”

Kindheitserinnerungen. Wie sie uns doch prägen. Nachhaltiger als die persönliche Bekanntschaft mit Superstars wie Diego Maradona, Tom Hanks oder gar die Queen, für die Eyck Zimmer gekocht hat. Erinnerungen des Herzens, die uns gleichzeitig ermuntern, auch andere daran teilhaben zu lassen. Fine Dining als Seelenschmeichler. Liebe gehr schließlich seit jeher durch den Magen. www.skykitchen.berlin

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Eyck Zimmer und Alexander Koppe. Fotos: andel’s Hotel Berlin

Categories: Genuss